| Vorwort | Seite 2 |
| Die Unterwelt Wiens | |
| Der Wienflusstunnel | |
| Das Aus für die Fackeltouren | |
| Die Idee | Seite 3 |
| Ein Filmprojekt der anderen Art | |
| Aufbruch zu neuen Tiefen | |
| Die Kooperation | |
| Der Film | Seite 4 |
| Der Vierte Mann | |
| Der Film | |
| Das Casting | |
| Der 1. Unterwelten Ball Wien 2007 | Seite 5 |
| Rückblick | |
| Das Event | |
| Eine Institution entsteht | |
| Die Veranstalter | Seite 6 |
| Peter Ryborz | |
| Christoph Herren | |
| Das CreativBüro | |
| Der Verein | |
| Marketing und Sponsoren | Seite 7 |
| Das Konzept | |
| Marketing | |
| Die Sponsoren | |
| Das Team | Seite 8 |
| Dr. med. Paul C. Giboni | |
| Michel Sasieta von Ameln | |
| Peter Streifer | |
Der in Wien ansässige Künstler Peter Ryborz entdeckte schon früh seine Passion für die Unterwelt Wiens. In den letzten Jahren konnte er sich und seine Fackel- und Kellertouren durch die Unterwelt Wiens als einen festen kulturellen Bestandteil der Stadt etablieren. In diesem Zeitraum eröffnete er mehr als 100.000 Besuchern die Möglichkeit, die einzigartige und geheimnisvolle Unterwelt mittels seiner legendären “Fackeltouren” zu entdecken.
Durch sein unermüdliches Engagement, seine Begeisterung und wachsenden Kontakten zu Gleichgesinnten im In- und Ausland konnte er viele Menschen erreichen, mit denen er diese Geheimnisse der Stadt Wien vermitteln konnte. Im Rahmen seiner kulturellen Recherchen und auch seiner Veranstaltungen zum Thema Unterwelt entstanden mehrere Dokumentationen und Kurzberichte, die von Arte, dem ORF, BR, Universitäten und sogar CNN in Auftrag gegeben wurden. Seit der Ausstrahlung von “Subterra Incognita” im Jahre 2005, das bis zu dem römischen Legionärslager 2000 Jahre zurück greift um mit der Gegenwart zu enden, interessiert sich auch die Filmbranche für ihn.
Um das größte unterirdische Areal Europas, dass sich inmitten einer Metropole befindet, vor dem geplanten Umbau in das öffentliche Bewusstsein zu bringen, gründete Peter Ryborz aus reinem Idealismus den “Verein zur Pflege der Unterwelt” als Kulturverein und veranstaltete einzelne Fackeltouren. Bereits nach wenigen Wochen war die Nachfrage nach einer Fortsetzung dieser Veranstaltung derart gewaltig, dass sie sich zu einer regelmäßigen Touristenattraktion ohne absehbares Ende entwickelte. Die Tatsache, dass auch die Schlüsselszenen des zu Weltruhm gelangten Spielfilms “Der Dritte Mann” von Carol Reed aus dem Jahre 1949, an eben diesen Orten gedreht wurden, verstärkte das internationale Echo. Ryborz zeigte seinen Besuchern die Originaldrehorte und gab sich ab nun als “Der Vierte Mann” aus mit dem Namen Larry Hime, anstatt Harry Lime, wie die von Orson Welles gespielte Hauptrolle hieß.
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| Letzte Fackeltor 31.10.2003 | Kellerlabyrinth im 8. Bezirk | Peter Ryborz schlägt zum Unterwelten Ball 2007 |
2005 nahm das Schicksal seinen Lauf. Nach mehr als zweijähriger Pause aufgrund von Bauarbeiten im Wienflusstunnel stellte die Stadt Wien Peter Ryborz keine Genehmigung mehr aus ums seine Fackeltouren fortsetzten zu können. Dies war ein herber Rückschlag für den gelernten technischen Zeichner, Programmierer, Autodidakten und Aktionisten. Doch auch in dieser misslichen Lage verfolgte er seine Visionen konsequent weiter. Ob nun Beruf oder Berufung war es seine Mission. Seit dem 2001 veröffentlichen Buch “Unter Wien”, das in Zusammenarbeit mit einem Historiker und einem Journalisten entstand, entwickelten sich ständig weitere Projekte zu diesem Thema. So führte der bereits lange bestehende Kontakt zu den “Berliner Unterwelten”, “Romeo Soutteranea”, “New York-Dark Passage” und anderen im Jahre 2005 zum allersten Unterwelten-Kongress, der in Wien stattfand. Am Freitag, den 13. April 2007 folgte der erste ”Unterwelten Ball”, ein subkulturelles Spektakel, das die in den Vereins-Statuten zitierte “geistige Unterwelt” erstmals präsentierte und in den Kellergewölben eines Lokales in Wien seine Darstellung fand.
Dahinter steckt ein philosophischer Ansatz. Die Wiener Unterwelt stellte seit Jahrhunderten ein Refugium gegen äußere Einflüsse und Gefahren dar. Ob nun zur Zeit der Türkenbelagerung oder während des zweiten Weltkrieges: die Bevölkerung der Stadt war involviert, kannte unterirdische Schlupfwinkel, Durchgänge und Bunkeranlagen. Noch heute findet man dort Architektur, wie sie nicht mehr gebaut wird, stammend aus Zeiten, als es noch keine Baumaschinen gab, um solche riesigen Erdmassen bewältigen zu könne, ebenso wenig Fertigbauteile oder Stahlbeton. Überall findet sich das klassische Tonnengewölbe, errichtet im Schweiß der Arbeit hunderter Menschen, mit kleinen Kunststücken wie geschwungenen Wendeltreppen, Hohlnischen, schrägen Lüftungsschächten, schmiedeeisernen Kellertüren und einem enormen statischen Wissen. All das sind Bereiche, die man dem Normalsterblichen nicht einfach vorenthalten dürfte, die man nicht einfach vergessen darf, als gäbe es sie nicht. Denn gerade Wien sitzt diesbezüglich auf einem unterirdischen Schatz, der noch nicht gehoben wurde, und Jeder soll dabei aufgerufen werden Mitzugraben!
Am 11. April 2008 wird dies mittels einer Veranstaltung, die keinen besseren Namen haben könnte, in die Tat umgesetzt und hunderte Menschen werden sich im Schloss Neugebäude versammeln, um gemeinsam die Unterwelt Wiens lebendig werden zu lassen. Es wird Interviews von Darstellern, Besuchern und Mitwirkenden geben, sowie spirituellen Aufnahmeritualen und anderen Bühnendarstellungen, wie nicht zuletzt auch ein Casting. Es geht darum, das kulturelle und archäologische Erbe dieser Stadt wieder aufzuspüren und die örtliche mit der geistigen, künstlerischen Unterwelt in Zusammenhang zubringen. All diese Dinge werden bereits Teil des Filmprojektes sein, denn den Filmteams wird vor Ort nichts entgehen, wenn der 2. Unterwelten-Ball vor sich geht.
Peter Ryborz will auf seinem Unterwelten Ball die geistigen Subkulturen und die kreativen Ströme der Stadt Wien vereinigen, um ein wichtiges Stück Kulturerbe zu bewahren.
| Peter Ryborz | Seitengang, Schloss Neugebäude |
V.l.n.r. Christoph Herren, Michel Sasieta von Ameln, Dr. med. Paul Giboni |
Ende 2007 lernte die PCG-Filmproduktion Peter Ryborz im Laufe einer seiner Kellertouren kennen. Schnell fanden sich Schnittstellen, die ein immenses kreatives Potential eröffneten. Eine Zusammenarbeit war unvermeidlich, denn es galt ab diesem Moment, eine „wahre Mission“ zu unterstützen, die keinen besseren Platz finden könnte, als die Kulturstadt Wien , die zugleich Mittelpunkt, Drehscheibe und letzte Bastion inmitten Europas darstellt.
Der 2. Wiener Unterwelten-Ball wird ein Teil eines Filmes werden, der sämtliche kulturellen Nuancen und noch vorhandenen Relikte und Originale dieser Stadt nicht nur unterstützt, sondern darüber hinaus noch erweitert. Denn damit wird auf medienwirksame Weise der Startschuss für ein vielseitiges Projekt gegeben, dessen endgültige Dimension noch nicht absehbar ist. Alleine die bestehenden, intensiven Kontakte zu Berlin, Paris, Rom, New York und weiteren bedeutenden Orten, lassen dies erahnen.
Basierend auf den Ideen eines Drehbuchs und den zahlreichen Publikationen entstand die Idee zu einem außergewöhnlichen Projekt, in dem die verschiedenen Aspekte der Wiener Unterwelt visuell in Szene gesetzt werden sollen. Durch seine Fackel- und Kellertouren sowie den bereits bestehenden Film “Der Dritte Mann” inspiriert, schuf Peter Ryborz bereits vor Jahren ein Drehbuch mit dem Titel “Der Vierte Mann”. An dieser Stelle sei vermerkt, dass es nicht darum ginge einen „Personenkult“ um Peter Ryborz zu erzeugen, sondern seine „Vorarbeit“ zu diesem Thema sinnvoll einzusetzen und zu nutzen.
Handlung und Szenen erfordern eine große Anzahl von Protagonisten und Darstellern, die sich mit dem Grundgedanken identifizieren können. Dabei sollen Amateure eine bedeutende Rolle spielen können, wie es auch in Wirklichkeit in entscheidenden Momenten oft der Fall ist.
Da die Realisation eines derartigen Projektes sehr große Ressourcen erfordert, wird zwei Tage nach dem Unterwelten Ball, am 13. April 2008, ein Trailer produziert, der sowohl künstlerisch als auch wirtschaftlich für das Projekt begeistern soll.
Filmszenen des geplanten Unterwelten-Balles werden gemeinsam mit ausgewählten Castingausschnitten, der Trailersequenz und weiteren Szenen an unterschiedlichen Drehorten zu einem außergewöhnlichen Film zusammengefügt. In der Handlung wird das Doppelleben braver Bürger dargestellt, die sich zur Erholung von Alltag, Oberflächlichkeit und Konsumationszwang immer wieder in die Unterwelt zurückziehen. Diese besteht teils fiktiv, teils tatsächlich mit strengem Aufnahmeritual, das allerdings nur das Ventil zu einer absolut freien und friedlichen Ebene darstellt. Der Film wird nach Fertigstellung auf verschiedenen Filmfestivals präsentiert. Zudem wird er auch in Wien zu bestimmten Anlässen oder an besonderen Orten gezeigt.
| Szene im Wienfluss | Die Krypta | Kamera bei der Arbeit |
In der Krypta des Schlosses Neugebäude wird während des Unterwelten-Balles das etwas andere Casting stattfinden. Den Teilnehmern wird hier eine surreale Umgebung geschaffen, in der sie völlig frei und, abgesehen von einer Kamera, unbeobachtet agieren können.
Aus allen Teilnehmern wird eine Auswahl von etwa 30 Personen getroffen, um an dem Dreh für den Trailer teilzunehmen und später auch bei der Realisierung des Filmes mitzuwirken. Dazu kann sich Jeder der ab nun Mitwirkenden einen Namen und einen Charakter geben, der so weit möglich in die spätere Handlung mit einbezogen werden soll.
Die eigentliche Idee, die Peter Ryborz mit der Veranstaltung verfolgte, war, den kulturellen Nährboden einer mystischen Unterwelt dieser Stadt an die Oberfläche zu bringen. Er wollte die schon erwähnte “geistige Unterwelt” greifbar machen, die sich auf all das bezieht, was zwischen offiziellem Alltagsleben und dem Traumzustand der Nacht existiert und das nur schier zu erahnen scheint. Und das in Form eines Balles, der sich von allem unterscheiden sollte, was man in dieser Walzerstadt gewohnter Weise unter dem Begriff Ball versteht. Die Folge war ein explosives Gemisch aus bizarren und schillernden Individuen. Alle mit dem Ziel, eine andere Atmosphäre in einer außergewöhnlichen Location u schaffen. Aber vor allem, um der Unterwelt ein neues Gesicht zu geben und diesem so zweideutigen Begriff den kulturellen Anspruch zu zollen, der ihm in Wirklichkeit zusteht.
It worked. Ohne großen Werberummel schaffte es Peter Ryborz 100 Ballbesucher zu versammeln, die im Erdgeschoss und in dem alten Kellergewölbe des Lokales „Weberknecht“ ein atemberaubendes Fest zelebrierten.
Es fand sich ein buntes Grüppchen aus allen möglichen Subkulturen. Anhänger der SM-Szene, Fetische, Rollenspieler, aber auch ganz “normale” Wiener und Nicht-Wiener trugen zu einem unvergesslichen Abend bei. Zu Beginn trat im gemütlichen Erdgeschoss der singende Universitätsprofessor Dr. phil. Janecek mit seiner diplomiertem Pianistin auf, die als Dr. jur. ebenso anderwärtig beruflich tätig ist. Darauf folgte Boris am Piano in Saxophonbegleitung. Ein Stockwerk darunter taten sich andere Kuriositäten auf, wie der Sklavenmarkt, “Arnulf, das Schandmaul” als mittelalterlicher Barde und unerreichter Entertainer, sowie Frank aus der Gothic-Szene, der als DJ den bunt gemischten Wiener Charakteren kräftig einheizte. Ein gelungenes Fest, wie es die Teilnehmer immer wieder beteuerten.
| Das Plakat zum 1. Unterwelten Ball | Die Gerwölbe im Weberknecht | Die Moderation damals |
Der 1. Unterwelten Ball war kein Unikum. Es sollen weitere folgen, doch diesmal als ein kleiner Teil eines großen kulturellen Projektes, das auf verschiedenste Weise den Begriff „Unterwelt“ in dieser Stadt nicht nur als erhaltenswertes Erbe in das öffentliche Bewusstsein rückt.
Von Anfang an war es Peter Ryborz Intention, den Unterwelten-Ball zu einer festen Einrichtung in der kulturellen Szene Wiens zu machen, genauso, wie er es mit den Fackel- und Kellertouren bereits erreicht hat. Aufgrund der positiven Resonanz und der großen Nachfrage würde jedoch die Örtlichkeit im Weberknecht nicht ausreichen. Zudem hat das Lokal zu Beginn des Jahres seine Tore geschlossen.
Eine Schicksalsfügung, wie sich im Nachhinein herausstellte. Auf der Suche nach einer geeigneten Umgebung für den 2. Unterwelten Ball Wien am 11. April 2008 wurde eine noch ausgefallenere, noch mondänere und vor allem größere Location ausgemacht: das Schloss Neugebäude.
Zudem wird es in dieser Nacht nicht nur als kulturelle Drehscheibe der Unterwelt und all ihrer Erscheinungsweisen sein, sondern darüber hinaus werden die legendären "Fackeltouren" wieder auf erstehen und zu jeder vollen Stunde Schloss Neugebäude in kleinen Gruppen unterwandern.
Dient als kreativer Kopf, der neben Ideen auch sein Wissen vor Ort in das Projekt einbringt.
Geboren 1961 in Bottrop/Westfalen wuchs er in der Steiermark auf, wo er die Volksschule besuchte. Ab 1972 in Wien sesshaft, besuchte er das Bundesrealsgymnasium in Mödling und wurde später als technischer Zeichner und Entwickler von CAD-Komponenten für Architekten selbstständig. Während dieser Tätigkeit entdeckte er die Wiener Unterwelt und seine Leidenschaft zu ihr.
Bereits 1994 gründete er den Underground Club Vienna, unter dessen Namen er seine berühmten Fackel- und Kellertouren durch die Wiener Unterwelt begann. Noch zuletzt bei der Wiederherstellung der abgebrannten Redoutensäle der Wiener Hofburg im Team von Prof. Wehdorn aktiv gewesen, wurde er aufgrund der ständig wachsenden Anfragen nun zum Veranstalter. 1998 machte er den zweiten Platz eines EU-weiten Ideenwettbewerbes um die kulturelle Nutzung der Wienfluß-Kubatur, 2001 folgte das Buch "Unter Wien", daß in Kooperation mit dem Historiker Marcello La Speranza und dem Journalisten Alexander Glück entstand. Der internationale Kontakt zu ähnlichen Institutionen verstärkte sich und fand seinen Höhepunkt im ersten Unterwelt-Kongreß 2005 in Wien.
Doch noch lange vor seiner Tätigkeit als technischer Zeichner verfolgte er künstlerische Ziele und machte Einzelausstellungen in deutschen und österreichischen Städten. Später war die Wiener Unterwelt nicht nur Element seiner Veranstaltungen, sondern auch Quelle vieler Bilder und Aquarelle, wie sie auch in seinem “Creativ Büro” zu finden sind.
Ist Teilhaber der PCG-Produktions und kümmert sich um Sponsoren und Management des Unterwelten-Balles, sowie später für Organisation, Catering und Zubehör zu den einzelnen Filmsequenzen .
Geboren 1968 in Aachen/Rheinland verbrachte er den Großteil seines Lebens dort. Er studierte BWL an der FH Aachen. Während seines Studiums galt ein Teil seiner Aufmerksamkeit einer Studentenverbindung K.D.ST.V Ripuaria zu Aachen. Sie wählte ihn 7 Mal in den Vorstand.
Sein Organisationstalent konnte er in Aachen und Wien mehrmals unter Beweis stellen. Hierzu zählen große Konzerte, Sylvester- und Tanzveranstaltungen. Dabei nicht außer Acht zu lassen sind zahlreiche Catering Aufträge.
2005 produzierte er zusammen mit der Paul C. Giboni sowie Michel Sasieta von Ameln den Kunstfilm “Memento Mori”. Aus dieser Zusammenarbeit entstand 2007 die Filmproduktion “PCG-Productions GbR”.
Inzwischen heiratet er eine gebürtige Wienerin und lebt seit September 2005 in Wien. Zurzeit ist er Gesellschafter eines in Wien tätigen Pflegedienstes.
Das Creativ Büro besteht seit Dezember 1991. Ursprünglich war es Galerie für Vernissagen, Veranstaltungsort für Feste im kleineren Rahmen und zugleich Schaltzentrale für Projekte der ungewöhnlichen Art. Damals gab es den "Creativ Brunch" an Sonntagen, Kleinkunst, Lesungen, Theateraufführungen über mehrere Monate hinaus (Karl Valentin: Der Theaterbesuch und andere Katastrophen, u.a.), Live Konzerte (Schottisch-Irische Volksmusik, bejazzte Texte, orientalische Sessions mit entsprechendem Buffet,...), Kunstbazare zu Ostern und Weihnachten und Vieles mehr. Aber mit Ideen und kreativen Projekten alleine kann man kein Büro über Wasser halten. Der Kontakt zur Architektur und CAD musste diesen Mangel füllen.
Die regelmäßigen Veranstaltungen der Fackeltouren drängten die Zeichentätigkeiten endgültig zurück. 1997 wurde die Unterwelt in ihrer bis dahin noch nicht erkannten Vielseitigkeit entdeckt und seitdem ist wieder mehr Platz für kreative Gedanken.
Das Büro ist weiterhin Anlaufstelle und Organisationszentrale für Projektideen, die sich in letzter Zeit eben immer mehr auf das Thema Unterwelt beziehen. Unzählige Aquarelle, Ölbilder, Bücher, Fotos und Zeitungsausschnitte runden diesen Eindruck ab und vermitteln eine außergewöhnlich gemütliche Atmosphäre. Seit seiner Jugend ist Ryborz als Autodidakt tätig und hat viele seiner "Antiquitäten" an den Wänden hängen...
Creativ Büro / Peter Ryborz
Laudongasse 20 - A 1080 Wien
Tel & Fax: +43-1- 408 33 03
Email: buero@unterwelt.at
Der „Verein zur Pflege der Unterwelten“ ist seit über zehn Jahren im Kulturbereich tätig und hat sich zur Aufgabe genommen, sowohl die tatsächliche, örtliche wie auch die "geistige" Unterwelt dieser Stadt zu erforschen, authentisch darzulegen, zu archivieren und zu pflegen. Dazu ein erklärender Auszug aus den Vereinsstatuten:
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die sogenannte "Unterwelt" (damit gemeint sind Keller, Gewölbe, Tunnelgänge, Bunkeranlagen, Hallen, etc., unabhängig ihrer Bedeutung, Lage und Nutzung ), die bislang der Öffentlichkeit eher verborgen geblieben ist in das öffentliche Bewußtsein zu bringen.
… Darüber hinaus beabsichtigt der Verein die Bildung einer kunst- kulturellen Plattform für die so genannte "geistige Unterwelt", die folgendermaßen formuliert wird: "Ideen, Gedanken und Projekte, die in unserer schnelllebigen und Konsumorientierten Zeit kaum an der Oberfläche bestehen können und daher einer eigenen Anlaufstelle bedürfen."
Mit dem 2. Unterwelten-Ball in Wien, der für 300 bis 400 Gäste geplant ist, incl. möglicher VIP-Gäste und Pressekarten, wird der Startschuss gegeben. Da dieser Teil des geplanten Filmes der Aufwendigste ist, wird versucht die entstehenden Kosten durch den Besuch zu decken. Beginn wird um 20 Uhr sein. Bühne, Buffet, Getränkebars, Zugang zu speziellen Neben- und Veranstaltungsräumen und Nischen werden über zwei Säle verteilt sein. Programmbeginn 21 Uhr. Open-End.
Ab Fertigstellung des Trailers besteht ein weiters Werkzeug durch Vorführungen, Veranstaltungen und Weitergabe mittels DVD mediale und materielle Sponsoren zu gewinnen. Ebenso wurde bereits Interesse von Seiten einzelner Sendeanstalten angemeldet.
| Schloss Neugebäude, Saal 1 | |
| Schloss Neugebäude, Hofansicht | |
| Schloss Neugebäude, Saal 2 |
Das Marketing für die Veranstaltung wird durch die folgenden Werbemittel und Maßnahmen gewährleistet:
Für die Veranstaltungswerbung werden 5000 Stk. Flyer im Format A6, 500 Stk. Plakate im Format A1 sowie 200 Plakate im Format A4 im Offsetdruckverfahren hergestellt. Mit der Verteilung bzw. dem Aushang wird 6 Wochen vor dem Veranstaltungstermin begonnen. Die Flyer werden auf vorher stattfindenden Events sowie an mehreren Terminen in der Innenstadt durch Teams verteilt. Die Großplakate kommen an bestimmten Stellen der ganzen Stadt, die kleineren in Gaststätten und Geschäften im Innenstadtbereich zum Aushang.
In den verschiedenen Veranstaltungszeitschriften Wiens werden Vorankündigungen für den 2. Unterwelten Ball platziert. Darüber hinaus befindet sich die Redaktion mit mehreren Tageszeitungen in Wien in Verhandlung, um sowohl im redaktionellen Bereich als auch im Vorankündigungsteil präsent zu sein. Dies soll auf Grundlage von Sponsoringvereinbarungen geschehen.
Auch hier ist die Redaktion im Gespräch mit mehreren Radiosendern und Fernsehanstalten. Wie bei den Tageszeitungen wird sowohl eine redaktionelle, als auch eine Präsenz im Veranstaltungskalender angestrebt. Durch frühere Berichterstattungen über die kulturelle Arbeit von Peter Ryborz bestehen hier Ansatzpunkte für eine Zusammenarbeit, die ebenfalls auf Basis einer Sponsoringvereinbarung stattfinden wird.
Über die Internetplattform “event.at” wird nicht nur der Vorverkauf der Veranstaltungstickets abgewickelt, sondern auch gleichzeitig ein Werbeeffekt für die Veranstaltung erzielt. Darüber hinaus erfolgen Vorankündigungen bei diversen Veranstaltungskalendern im Internet sowie auf der Seite “unterwelt.at”. Weiterhin werden Emails versandt an vorhandene Adressenlisten, die mehrere tausend Personen und Firmen umfassen.
Das Schloss Neugebäude verfügt über zwei große längliche Säle sowie mehrere angegliederte kleiner Räume. Die Bühne befindet sich im Tanzsaal. Der zweite Saal wird den “Unterwelt Markt” beherbergen und abseits der Tanzfläche als Kommunikations- und Buffetraum dienen. Die Möglichkeit, für jedwede Art des Merchandisings und Produktplacements ist hier gegeben.
Es gibt bereits einige Zusagen von einigen Firmen und Interessenten, die das geplante Budget allerdings noch nicht vollständig ausfüllen. Daher möchten wir im Namen des „Vereines zur Pflege der Unterwelten“ um eine kulturelle Förderung zu diesem Projekt ansuchen.
Die kalkulierten Kosten können Sponsoren und Interessierten in detaillierter Form vorgelegt werden.
Geschäftsführer der PCG-Productions GbR. Übernimmt die Regie für das Filmprojekt. Er wird verantwortlich sein für die künstlerische Umsetzung des Projektes.
Gesellschafter der PCG-Productions. Wird für dieses Projekt die Kamera übernehmen. Zudem ist er Teil der Redaktion und rechte Hand der Veranstalter.
Unser Unikat. Der Mann für besondere Fälle. Seit Jahrzehnten im Filmgeschäft und eine Legende. Er wird die Ausstattung sowie u.a. die Beleuchtung übernehmen.